Donnerstag, 18. Mai 2017
Meine Gedanken sind Wild.
Völlig Durcheinander, alles geht auf und ab.
Das zu Ordnen fällt sehr schwer.
Es ist noch gar nicht so lange her, da bist du Singend und Tanzend hier durch.
Vom Badezimmer zum Schlafzimmer, um dich anzuziehen.
Als ich dir Nachschaute, da hast du mir ein Blick zugeworfen.
Lächelnd und mit dem Finger auf mich gezeigt.
Bist dann mit schnellen Tippelschritten herum gelaufen.
Das Handtuch vor dein Oberkörper gehalten.
Sagtest mir ich soll gefälligst woanders hin schauen, denn schließlich wärst du Nackt.
Sagtest du wärst Verklemmt und Schüchtern!
Man ertappt sich, in die Floskeln zu verfallen.
Man fühlt sich wie ein halbes Hähnchen, so allein.
Ohne Dich ist alles nicht's, man will sich das nicht einmal Vorstellen wollen.
Jetzt schmachte ich dein Foto an.
Es ist still hier.
Jetzt kann ich Ungestört sein, hast du gesagt.
Als du gegangen bist, ein kurzes Tschüss.
Dann warst du weg.
Was von dir noch geblieben ist, war der Duft von deinem Parfüm.
Jetzt Singe ich und Tanze, durch die Wohnung.
I feel good!
Oder doch nicht?!
Der Tag erwacht langsam, die Sonne scheint.
Kann die Vögel singen hören.
Alles ist nur von kurzer Dauer, weil du weg bist.
Sie ist weg na und!?
Hört ich mich nicht Sagen, sie ist Mittel zum Zweck.
Jetzt schau ich mich an.
Wo bin ich hingekommen?
Ich sag's mir, sie ist weg und hat mich nicht mitgenommen.
Welch ein Glück ist bald Mittag und ich sehe dich wieder.
Wenn wir uns dann zum Essen Treffen!

... comment