Samstag, 20. Mai 2017
Berlin
Was mich geritten hat, nach Berlin zu gehen.
Weis der Geier, oder weis er nicht!?
Das es eine interessante Stadt ist, mal keine Frage.
Ganz allein hat es mich nicht hier her Verschlagen.
Das Wetter die letzten Tage, waren einfach zu schön.
Ich brauche ein Abstecher in's Blaue.
Tasche Packen, Badeklamotten an.
Na ja eine Radlerhose und Sportoberteil!
Komme mir vor wie eine Dreijährige die zur Oma will.
Fehlt nur der Teddy unter dem Arm.
Die Nachricht geht per Smartphone raus.
Das Fahrrad schnappen und los.
Erstmal zum Alexanderplatz, den Fernsehturm immer auf Sicht.
Dann weiter zum Tiergarten, per Rad.
Von da alles mit der Bahn.
Allerdings steige ich zu Früh aus.
Das Blaue ist der Grunewald!
Hauptsache raus, etwas Ruhe und sich Sonnen.
Den heißen Body Bräunen.
Die Antwort ist Enttäuschend, viel Spaß.
Hä?
Ist das alles?
Kein pass auf dich auf, nicht's!
Sollte mal meine Haare abrasieren, Ringe in's Gesicht und zum Tätowieren.
Die Antwort folgt prompt.
Du Spinnst!
Na toll, ganz großes Kino.
Mein Ausflug lässt mich weiter nach Wannsee fahren.
Oder besser Strampeln?
Ein Anblick der mich sehr Überrascht.
Wasser und Boote und dazu die Sonne.
Backstreet Girl Robin hätte ein Lied gesungen.
In Berlin will sie ihre Karriere etwas voran bringen.
Diese Stadt hat so viele Möglichkeiten!
Es scheint als wenn hier alle ohnehin etwas eigen wären.
Tun und Lassen was man möchte.
Mir fällt eine Frau auf, die auf einer Bank sitzt.
Sie zupft an ihren Haaren herum.
Ich beobachte, gehe hin und sage ihr wie gut sie aussieht.
Ein Lächeln ergreift besitz von ihrem Gesicht.
Dankeschön, haucht sie.
Ich frage ob ich sie Küßen darf!
Die hält dich für ne irre, total behämmert.
Lässt dich glatt einweisen!
Wenn du magst gern, bin sehr neugierig!
Mein Schlucken ist Schwer.
Hilft nix.
Meine Lippen berühren sanft die ihren.
Küße sie lange, sie erwidert.

Etwas später sitzen wir im Biergarten.
Vor uns große Getränke.
Wir Reden, sie ist Vanessa.
Verstehen uns sehr gut.
Diese Stadt ist auch für alles gut.

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Donnerstag, 18. Mai 2017
Freundschaften
Es ist manchmal ein Seltsames, man trifft ein Menschen und nach langer Zeit ist man sehr gut Befreundet.
Wenn ich in meinem Tagebuch lese.
Es war in der 6. Klasse, als Robin dazu kam.
Als die Türe aufging, konnte man ein Ah oder Oh hören.
Groß, Schlank, Sportlich.
Mit der Pagenfrisur, so stand Robin im Raum.
Ich war ein Zierliches kleines Mädchen.
Tu mir bitte nicht's, ich tue dir auch nicht's!
So nach dem Motto.
Nie zuvor hatte ich ein Mädchen getroffen, das ein Sandsack verprügelt und sich danach gut fühlt.
Ihr Interesse am Hip Hop Tanz und Musik.
Die Mädchen in der Klasse waren von Robin erstmal Angetan.
Sie Spielte das auch mit.
Langsam wurden wir Freunde.
Es hatte mich zuerst kalt gelassen, das Schwärmen und Anhimmeln war nie meines.
Was mir sehr gut gefallen hatte, war Robin's gesang.
Die Lieder die sie als Karaoke Covert.
Diese Lieder höre ich rauf und runter, beim Spazieren sogar mit MP3-PLAYER.
Hätte nie daran gedacht solch eine Freundin zu finden.

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Meine Gedanken sind Wild.
Völlig Durcheinander, alles geht auf und ab.
Das zu Ordnen fällt sehr schwer.
Es ist noch gar nicht so lange her, da bist du Singend und Tanzend hier durch.
Vom Badezimmer zum Schlafzimmer, um dich anzuziehen.
Als ich dir Nachschaute, da hast du mir ein Blick zugeworfen.
Lächelnd und mit dem Finger auf mich gezeigt.
Bist dann mit schnellen Tippelschritten herum gelaufen.
Das Handtuch vor dein Oberkörper gehalten.
Sagtest mir ich soll gefälligst woanders hin schauen, denn schließlich wärst du Nackt.
Sagtest du wärst Verklemmt und Schüchtern!
Man ertappt sich, in die Floskeln zu verfallen.
Man fühlt sich wie ein halbes Hähnchen, so allein.
Ohne Dich ist alles nicht's, man will sich das nicht einmal Vorstellen wollen.
Jetzt schmachte ich dein Foto an.
Es ist still hier.
Jetzt kann ich Ungestört sein, hast du gesagt.
Als du gegangen bist, ein kurzes Tschüss.
Dann warst du weg.
Was von dir noch geblieben ist, war der Duft von deinem Parfüm.
Jetzt Singe ich und Tanze, durch die Wohnung.
I feel good!
Oder doch nicht?!
Der Tag erwacht langsam, die Sonne scheint.
Kann die Vögel singen hören.
Alles ist nur von kurzer Dauer, weil du weg bist.
Sie ist weg na und!?
Hört ich mich nicht Sagen, sie ist Mittel zum Zweck.
Jetzt schau ich mich an.
Wo bin ich hingekommen?
Ich sag's mir, sie ist weg und hat mich nicht mitgenommen.
Welch ein Glück ist bald Mittag und ich sehe dich wieder.
Wenn wir uns dann zum Essen Treffen!

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